Trauerbegleitung tut Not

„Du musst darüber hinwegkommen“ oder „Es war besser für ihn“. Das sind Sätze, die als vermeintliche Tröstung nichts taugen. Natürlich kann man nicht darüber hinwegkommen, wenn ein geliebter Mensch verstorben ist und man soll es auch gar nicht. Der Hinterbliebene muss den Tod vielmehr als ultimativen Statuswechsel anerkennen und verstehen. Da sind solche Äußerungen, wie man sie immer wieder zu hören bekommt, nicht hilfreich. Trauer ist keine Krankheit, sondern eine lebenswichtige Reaktion. Sie gehört zum Leben und zum Abschied.

Wichtig ist deshalb, einen Trauernden über eine längere Zeit zu begleiten und ihm so das Gefühl zu vermitteln, dass er nicht allein ist. Deshalb funktioniert eine echte Trauerbegleitung nicht mit solchen Phrasen, die zwar gut gemeint sind, aber den Hinterbliebenen nicht wirklich unterstützen. Der Trauerbegleiter muss sich gemeinsam mit dem Trauernden dem Verlust stellen und damit auseinandersetzen. Trauerbegleitung wird häufig von Kirchen und Selbsthilfegruppen durchgeführt, beispielsweise in sogenannten Trauercafés aber auch einige Bestatter, wie Frau Kordula Steinke und Ramona Lösche haben sich durch die Teilnahme an Seminaren die zertifizierte “Qualifikation zur Begleitung trauernder Menschen“ und „begleitende Seelsorge“ erworben und können insbesondere Trauer im Alltag einen Raum geben und die Möglichkeit zum Gespräch schaffen.

Trauernde sollten nicht allein gelassen werden. Deshalb bieten Kirchen, Selbsthilfegruppen, Hospizvereine aber auch Bestatter Trauerbegleitung an.

Auf den Verstorbenen eingehen und seine Biographie würdigen – das sind die Schwerpunkte der Trauerrede. Sie ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Trauerbegleitung. Ein Redner muss einiges beherzigen, was Frau Ramona Lösche nur zu gut aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Trauerrednerin berichten kann. Es geht nicht darum, das Leben des Verstorbenen abzuspulen. Die Angehörigen, Freunde und Bekannten kennen den Lebenslauf ja selbst am besten, dafür brauchen sie keinen Trauerredner. Vielmehr sollte eine Lebensdeutung vorgenommen werden. Die Lebensbotschaft des Verstorbenen soll zum Vorschein gebracht werden. Angehörige von Verstorbenen sollten sich nicht scheuen, den Bestatter ihres Vertrauens auch nach der Beisetzung zu kontaktieren und mit ihm das Gespräch zu suchen.

Schorfheideruh Bestattungen GbR
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